Liebe Kameradinnen und Kameraden, liebe Besucher unserer Webseite,
an dieser Stelle ist es nicht unser Bestreben, Einsatzfotos oder Berichte zu veröffentlichen, nur dass die Zahlen der Webseitenbesucher steigen. Unsere wichtigste Aufgabe ist und bleibt das Helfen.
Wenn die Presseabteilung der Feuerwehr Gersweiler zu Einsatzstellen kommt, gilt zuerst das Prinzip des Helfens! Sollte diese Hilfe nicht mehr erforderlich sein, bzw. sind genügend Einsatzkräfte vor Ort, erst dann nimmt die Presseabteilung ihre Arbeit auf.
Weiterhin werden auf unserer Einsatzseite keine Verstorbenen, verletzte Personen, Kennzeichen oder Firmennamen verunfallter Fahrzeuge zu sehen sein.
Wir weisen deutlich darauf hin, dass das Verwenden von Einsatzfotos nur mit vorheriger Genehmigung der Feuerwehr Gersweiler ( siehe Impressum ) geschehen kann. Sollten dennoch Einsatzfotos, die immer mit Wasserzeichen versehen sind, ausserhalb des Feuerwehrdienstes zur Verwendung kommen, behält sich die Feuerwehr Gersweiler vor, dies zur Anzeige zu bringen.
Grundlage der Einsatzfotos und Berichte soll eine gute Öffentlichkeitsarbeit sein, als auch zu einer Zusammenarbeit mit anderen Wehren beitragen.
Wir bedanken uns für das Verständnis.
Fotos von Einsätzen, bitte links entsprechendes Jahr und Monat anklicken
An dieser Stelle Berichte von größeren Einsätzen
15.07.10 Großbrand bei der Firma Saar Entsorgung im Weyerbachtal

Link zur Webcam des SR
sr-mediathek.sr-online.de/beitrag.php
Saarbrücker Zeitung vom 17.07.10


Gegen 21 Uhr, kam es am 15.7 bei der Firma Saar Entsorgung im Weyerbachtal zu einem Großbrand. Im Gelände brannte ein größerer Haufen mit Sperrrmüll. Die Einsatzstelle war direkt nur durch das Firmengelände an einer Seite zu einem massiven Löscheinsatz befahrbar. An einer weiteren Seite musste eine längere Löschwasserversorgung gelegt, und zuvor ein Zaunteil beseitigt werden. Erst später konnte der Brand von einer dritten Seite weiter bekämpft werden. Es entstand eine dichte und starke Rauchwolke, die in die Stadtteile zog, was ein schließen in den Häusern aller Fenster erforderlich machte. Mit Datum 16.07.10 17:30 Uhr ist das Feuer gelöscht.
Alle Bilder vom Einsatz bitte " HIER " klicken
Wir bedanken uns bei dem Firmenbesitzer dass wir Fotos hier veröffentlichen dürfen. Des weiteren beim Wochenspiegel (Frau D.Schmidt) für die Fotos.
Saarbrücker Zeitung vom 21.07.10

11.Januar 2010
Bei Ankunft an der Einsatzstelle der Kameraden aus Klarenthal, schlugen bereits die Flammen aus dem Dachbereich der ca. 10 mal 13 Meter großen Schreinerei Werkstatt, worauf die Feuerwehr Gersweiler nachalarmiert wurde. Erste Löschmaßnahmen konzentrierten sich darauf, ein Übergreifen des Feuers auf die unmittelbar neben der Schreinerei stehenden Wohnhäuser und das angebaute Bürogebäude zu verhindern, was auch gelang. Mittels der Drehleiter der Berufsfeuerwehr Saarbrücken (Wache 2) wurden die Flammen im Dachbereich bekämpft. Gleichzeitig wurden Löschmaßnahmen im Eingangsbereich der Halle durchgeführt, wo die Flammen durch das geschlossene Tor schlugen. Nachdem dort erste Löschmaßnahmen Erfolg zeigten, konnte das Tor zur Seite geschoben, und ein Innenangriff mittels eingesetztem Lüfter durchgeführt werden. Trotz eines massiven Inneangriffs, loderten die Flammen durch das in der Werkstatt gelagerte Holz immer wieder auf, wurden aber sofort abgelöscht. Da es sich hier um ein freistehendes Gebäude handelte, konnte auch von der hinteren Seite ein Löschangriff stattfinden. Nach nicht ganz zwei Stunden war das Feuer soweit gelöscht, jedoch wurden umfangreiche kleinere Nachlöscharbeiten erforderlich, wobei ein Teil des in der Werkstatt gelagerten Holzes nach draussen gebracht und dort abgelöscht wurde. Unterstützt wurden die Kameraden der Feuerwehr Klarenthal durch mehrere Atemschutzgeräteträger und Material. Im Einsatz waren 100 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Klarenthal, Gersweiler und der Berufsfeuerwehr Wache 2.

Saarbrücker Zeitung vom 13.01.10
28.November 2009
Großeinsatz für 200 Einsatzkräfte bei Feuer in Heusweiler – Bietschied Am Tag der Deutschen Einheit, dem 3.Oktober, wurde gegen 18:50 Uhr die Feuerwehr Heusweiler und Dilsburg mit dem Alarm – Stichwort „ Starke Rauchentwicklung “ in die Bietschieder Straße in Bietschied alarmiert. Bei Ankunft an der Einsatzstelle, stand eine Scheune in der Größe von 100 mal 30 Meter in Vollbrand, worauf Wehrführer Helmut Maas Vollalarm für alle Heusweiler Löschbezirke auslösen ließ. Der Erstangriff konzentrierte sich auf den rechten Eingangsbereich, da Hang abwärts in ca. fünf Meter Entfernung, ein Stall mit 70 Zuchtbullen grenzte. Durch den Einsatz einer Wasserwand konnte hier ein Übergriff des Feuers verhindert werden. In der Halle, waren nach Aussage des Besitzers, 600 Rundballen Stroh und Heu eingefahren worden, 300 weitere waren unmittelbar hinter dem Stall gelagert und sollten noch in die Halle. Auch diese wurden ein Raub der Flammen, jedoch konzentrierte sich der Löschangriff auf die Halle, die Ballen im Freigelände wurden kontrolliert abbrennen gelassen. Weiterhin befanden sich in der Halle drei Traktoren, zwei davon waren erst neu angeschafft worden, sowie auf dem Dach eine drei Jahre alte Photovoltaikanlage. Eine zur Scheune führende Stromleitung wurde von dem Energieversorger unmittelbar nach Beginn der Löscharbeiten vom Stromnetz getrennt. Schwierig gestaltete sich in der Anfangsphase die Löschwasserversorgung. Es gab einen Anfahrtsweg, der nur einspurig und stellenweise sehr eng zu befahren war. Dies erforderte den Einsatz benachbarter Wehren, weshalb die Einsatzleitung, zum Legen der Versorgungsleitungen, die Feuerwehr Dudweiler und Gersweiler mit ihren Schlauchwagen alarmieren ließ, die zu den bereits vorhandenen Leitungen zwei weitere hinzulegten. Somit wurde die Einsatzstelle mit vier Leitungen und Tankfahrzeugen der Feuerwehr aus Heusweiler, Riegelsberg, Völklingen und der Berufsfeuerwehr Saarbrücken mittels Pendelverkehr von einer extra eingerichteten Wasserentnahmestelle versorgt. Unterstützend hinzu kamen Kameraden aus dem Löschbezirk Obersalbach , die selbst Bauernhöfe haben und mit fünf Traktoren und entsprechenden jeweils 10.000 Liter fassenden Wassertanks anrückten. Nachdem erste Löschmaßnahmen durchgeführt waren, rückte das THW Völklingen-Püttlingen gegen 22:45 mit einem Radlader, aufgerüstet mit einer speziellen Griffgabel an und begann mit der Räumung erster Strohballen im rechten Eingangsbereich der Halle, da hier eine Einsturzgefahr zum daneben liegenden Viehstall bestand. Die Ballen wurden nach draußen transportiert und später dann auf dem Freifeld abgelöscht. Löscharbeiten im unmittelbaren Eingangsbereich der Halle, waren nur unter Tragen von schwerem Atemschutz möglich. Eingedeckt wurde die komplette Halle auch mit Schwerschaum, der aber nur eine kurzfristige Wirkung zeigte. Am Ende der Halle in sicherem Abstand und auf dem Freiplatz, wurden für die Löscharbeiten der Scheune und das Ablöschen der Ballen Aufschraubfilter verwendet. Da sich hinter der Scheune auf der Weide im Rauchbereich noch weitere Kühe befanden, musste eine dort befindliche Wassertränke verlegt werden. Dies geschah mit Hilfe der Nachbarn, die kurzerhand eine Ersatzumzäunung spannten, und eine neue Wassertränke im sicheren Bereich einrichteten. Während das THW nach beginn der Dunkelheit die Arbeiten einstellte, wurden die ganze Nacht über Löscharbeiten durchgeführt. Auch in den Morgenstunden des 4. Oktober, gestalteten sich die Lösch – und Aufräumarbeiten als schwierig. Nachalarmiert wurden das THW Spießen – Elversberg, die mit einem weiteren Radlader und einem Kipperfahrzeug anrückten. Auch ein Kleinbagger mit entsprechendem Geräteaufsatz kam zum Einsatz. Mit etwa 100 Einsatzkräften ist das THW und die Feuerwehr immer noch damit beschäftigt, die Halle, die jetzt etwa bis zur Hälfte geräumt ist, weiter frei zu räumen. Da die Hallenträger aus Stahl in sich zusammengefallen sind, muss noch eine Standfestigkeit überprüft werden. Aus Sicherheitsgründen hat man über einen Zugang an der Hallenseite begonnen die Scheune weiter zu räumen. Aktueller Stand mit Datum 4. Oktober 20:00 Uhr: Etwa ein dreiviertel der 600 verbrannten Stroh-Rundballen wurden aus der Scheune entnommen und abgelöscht, mit Einbruch der Dunkelheit wird aus Sicherheitsgründen die Arbeit eingestellt und über Nacht eine Brandwache gestellt. (Pressesprecher F.F. Regionalverband Saarbrücken)
03.Oktober 2009
Hier zu den Einsatzfotos " Teil 1 " 03.10.09
Hier zu den Einsatzfotos " Teil 2 " 03.10.09
Hier zu den Einsatzfotos " Teil 1 " 04.10.09
