Willkommen bei der Feuerwehr Gersweiler

Informationen zu Übungen im LB Gersweiler

August 2010

Übung einmals anders 

Spaßübung in Luisenthaler Abrisshaus durchgeführt


Am 27. August stand auf dem Übungsplan " Angriffsübung ". Diese wurde auch durchgeführt, aber: Da man samstags zuvor bereits eine 5 Stunden Übung hinter sich hatte, am 4. September die Jahreshauptübung stattfindet, und wiederum am 10. September eine Übung mit den Löschbezirken 11 und 12, entschied sich die Übungsleitung, mal eine ganz andere Art in Form einer Spaßübung durchzuführen. Hierzu standen dank der Stadt Völklingen und den Kameraden der Feuerwehr Luisenthal, vier Abbruchhäuser in Luisenthal als Übungsobjekt zur Verfügung. Hierdurch konnte jede Besatzung der drei Fahrzeuge je in einem Haus eine Übung machen. Aufgabe war es, nach vermissten Personen zu suchen. Hierzu wurden " alle " an der Übung Beteiligten in die Häuser zur Suche geschickt, wobei sich nur die Angrifftrupps mit Atemschutz (ohne Beatmung) ausrüsteten. Alle anderen mussten ausser Handlampen nichts mit in die Häuser nehmen. Nach und nach konnten die Personen gefunden und in das Freie gebracht werden. Es stellte sich dabei heraus, dass es sich um berühmte Personen handelte. Anke Engelke, Bastian Pastewska, Otto Waalkes und Karl Dall. Diese wollten sich dann selbstverständlich bei den Rettern bedanken. Doch bevor es soweit war, mussten die einzelnen Besatzungen zu ihren Fahrzeugen noch  drei Fragen beantworten. Etwa wieviele Schläuche, Kupplungsschlüssel, Verteiler, Leinen und anderes Material verladen war. Schließlichn waren es zwei Besatzungen, die mit dem Punktestand der Fragen gleichauf lagen. Und um den Sieger zu ermitteln und es sich um eine Spaßübung handelte, wurde der Sieger mit einem Schnick, Schnack, Schnuck (Schere-Papier-Stein) ermittelt. Als der Sieger dann feststand, durfte die gerettete Person in der Form bearbeitet werden, dass das Päckchen (auf dem als Kennzeichnung die Person aufgeklebt war) geöffnet wurde. Hierdrin befanden sich dann drei Ringel Lioner und eine Flasche Bier. Und genau dieser Inhalt befand sich auch in den anderen Päckchen, hinzu kam das mitgebrachte Flutes und Getränke. Was folgte, waren ein paar interessante Gespräche am Ort der Übung, ehe es wieder ins Gerätehaus ging. Und noch etwas: Da die Übungsleitung vergessen hat, den Gruppenführer des Schlauchwagens einzuteilen, half sich die Besatzung selbst und bestzte diesen Platz mit einer sehr gewichtigen Person, die aber an dieser Übung nichts zu machen brauchte :-) (siehe Fotos). Nicht vergessen darf man fünf weitere Kameraden, die im Gerätehaus mit Arbeiten beschäftigt waren und nicht an der Übung teilnahmen. Weiterhin waren mehrere Kameraden im Gerätehaus zur G 26 Untersuchung und konnten ebenfalls an der Übung nicht teilnehmen. Alles in einem, einmal eine ganz andere Art von Übung, die ganz bestimmt zur Wiederholung kommen wird. An dieser Stelle vielen Dank an die Kameraden der Feuerwehr Luisenthal, die uns gerne das Übungsobjekt zur Verfügung gestellt haben. Bilder von der Übung bitte unten auf das Foto klicken.

     


Bilder eingestellt:

5 Stunden Übung LB Gersweiler - In der Acht Luisenthal bitte " HIER " klicken

5 Stunden Abschlussübung LB Gersweiler / Klarenthal / Altenkessel / TEL LB Alt-Saarbrücken bei der Firma Zeyer Klarenthal bitte " HIER " klicken

Feuerwehr West zur Übung bei die Firma Zeyer in Klarenthal ausgerückt

Acht Monate liegt es zurück, als in Klarenthal die Schreinerei Melchior einem Feuer zum Opfer fiel. Den Brand bekämpften Einsatzkräfte aus Klarenthal, Gersweiler und der Berufsfeuerwehr Saarbrücken. Solche Großeinsätze sind es, bei denen die Zusammenarbeit stimmen muss, was immer wieder durch entsprechende Übungen geprobt wird. Schwierig wird es nur bei der Suche nach solch großen Übungsobjekten. Kürzlich war es die Schreinerei Zeyer in Klarenthal, dessen Inhaber Horst Dalheimer sich spontan bereit erklärte, sein Firmengelände für eine Übung zur Verfügung zu stellen. Die Schreinerei steht auf einem 40000 Quadratmeter großen Areal, wovon 6000 Quadratmeter mit Lager – und Produktionshallen, sowie einem Verwaltungsgebäude verbaut sind. Tagsüber sind hier 50 Mitarbeiter tätig, die nicht nur mit Holz, sondern auch mit Lackierarbeiten beschäftigt sind. Gute Voraussetzungen, also für eine Übung der Feuerwehr, die kürzlich stattfand. Angenommen wurde ein Brandausbruch in der Firma, der sich schnell ausbreitete und durch dessen Rauchausbreitung für eine Panik der Mitarbeiter sorgte. Durch diese Panik wird beim Fluchtversuch eine Person von einem Stapel Holzplatten erschlagen und eingeklemmt, andere finden den Weg nicht rechtzeitig nach draußen, fallen irgendwo zusammen und können die Hallen nicht mehr verlassen. Schnell rückt der zuständige Löschbezirk Klarenthal an, und lässt aufgrund der Lage sofort die Löschbezirke Gersweiler und Altenkessel nachalarmieren. Hinzu kommt ein spezieller Einsatzleitwagen der Feuerwehr Alt-Saarbrücken, von wo aus der Einsatz koordiniert wird. Wegen der Größe des Objektes ist es erforderlich mehrere Abschnitte zu bilden. Während in einem Löschmaßnahmen durchgeführt werden, sind es weitere, in denen nach Personen gesucht wird, oder aber mit speziellem Hydraulischem Gerät die eingeklemmte Person unter dem Holzstapel heraus befreit werden. Auch ein LKW wird Opfer der Flammen und muss mittels Schaumeinsatz gelöscht werden. Wie bei einem richtigen Einsatz, werden die geretteten Personen (dargestellt von der Jugendfeuerwehr) zur Verletzten Sammelstelle gebracht, dort erstversorgt und durch einen Notfallseelsorger „ der bei dieser Übung seinen Ersteinsatz hatte“ betreut. Nach etwa einer Stunde kann Feuer aus, alle Personen gerettet an die Technische Einsatzleitung gemeldet werden. In der anschließenden Nachbesprechung im Gerätehaus Gersweiler, zeigte sich Löschabschnittsführer Willi Wagner und dessen Stellvertreter Hans-Werner Schmitz mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden. Alle Kräfte hätten schnell und sicher gehandelt. Wagner dankte Firmeninhaber Horst Dalheimer für das Übungsobjekt, das wegen der vielen Hallen und Größe ein ganz besonderes gewesen sei. Für Horst Dalheimer sei es eine Selbstverständlichkeit gewesen die Firma zur Verfügung zu stellen, schließlich könne es durchaus zu einem Ernstfall kommen, bei dem jede Minute zum Löschen und der Menschenrettung zählen würde. Zur Stärkung der Einsatzkräfte, gab es nach der gemeinsamen Übung und mehrerer bereits vorausgegangenen an diesem Tag von der Küche der Feuerwehr Gersweiler Spätzle mit Rahmgeschnetzeltem.





Gemeinschaftsübung mit den Französischen Kameraden aus Schoeneck zum 3. mal am  18.Juni 2010 durchgeführt

Fotos bitte auf das Bild klicken




Waldbrandübung

Am 15. Mai, führten die Löschbezirke Gersweiler, Malstatt-Burbach, Dudweiler und die TEL vom LB Alt-Saarbrücken eine Waldbrandübung durch. Bilder der Übung bitte hier klicken: Bilder-TEIL 1 | TEIL 2

Waldbrandübung in Malstatt-Burbach. Feuerwehr Gersweiler mit zwei Fahrzeugen dabei

Die Freiwillige Feuerwehr Saarbrücken verfügt über 17 Löschbezirke. Hiervon sind drei Wasserlöschzüge für Brände zuständig, bei denen eine Wasserversorgung über längere Wege notwendig ist. Da es durchaus zu einem gemeinsamen Einsatz kommen kann, wurde nun der Ernstfall geübt. Übungsannahme war ein technischer Defekt im Vereinsheim des Hundeverein Rastpuhl, wobei es zu einem Brand mit erheblichem Funkenflug kam. Bedingt durch den Funkenflug, gerät auch der angrenzende Wald in Brand, was den Einsatz der Löschbezirke Malstatt-Burbach, Gersweiler und Herrensohr erforderlich macht. Zusätzlich wird wegen der Größe des Einsatzgebietes der Löschbezirk Alt-Saarbrücken mit dem Einsatzleitwagen zur Koordinierung eingesetzt. Während durch den ersteintreffenden Löschbezirk Malstatt-Burbbach eine direkte Brandbekämpfung des Vereinsheimes erfolgt, werden am Burbacher Weiher Saugschläuche in das Wasser eingelassen und an Pumpen angeschlossen. Bevor  jedoch das Kommando „ Wasser marsch „ gegeben werden kann, müssen bergauf, durch eine Waldschneise  und die Waldwege bis zur Einsatzstelle, 1600 Meter Schlauch verlegt, und weitere Pumpen aufgestellt werden. Dies erfolgt mit Hilfe zweier speziellen Schlauchfahrzeugen, mit  denen man in der Lage ist, in kürzester Zeit jeweils  2000 Meter Schlauch zu verlegen. Nach etwas mehr als einer viertel Stunde ist die Einsatzstelle erreicht, die Pumpen laufen an und fördern das Wasser ohne Probleme bis zur Einsatzstelle. Dort kommen neben anderen Löschfahrzeugen auch zwei Waldbrandbekämpfungsfahrzeuge zum Einsatz, wovon eines zusätzlich mit Wasserwerfern für einen schnellen Löscherfolg sorgt. Insgesamt kann von einer guten Übung gesprochen werden, die im Anschluss mit viel Arbeit beim Zusammenlegen der Schläuche und dem  Fertigmachen der Fahrzeuge verbunden war, jedoch mit einem gemeinsamen Essen belohnt wurde. An der Übung nahmen insgesamt 65 Kräfte der Feuerwehr teil, darunter 17 aus Gersweiler mit zwei Fahrzeugen. Weitere neun waren mit einem Fahrzeug bei einer Übung in St. Johann.

Rafael Mailänder 




Am 20. März 2010, führte der Löschbezirk Gersweiler seine Jahreshauptversammlung durch.


Jahreshauptversammlung bei der Feuerwehr Gersweiler -  2009 zu 46 Einsätzen ausgerückt


Bis auf den letzten Platz besetzt, war am 20. März der Schulungsraum der Feuerwehr Gersweiler. Grund war die Jahreshauptversammlung, zu der Löschbezirksführer Hans Werner  Schmitz die aktive Mannschaft und die Altersabteilung begrüßen konnte. Ein besonderer Gruß ging an Ehrenlöschabschnitts- und Ehrenlöschbezirksführer Hans Trenz, Ehrenlöschbezirksführer Jürgen Gaffga und an den Ehrenwehrführer der Stadt Saarbrücken, Gerhard Norheimer. Im Jahr 2009 habe man zu 46 Einsätzen mit insgesamt 600 geleisteten Stunden ausrücken müssen. Hinzu kamen 33 Übungen, der Besuch verschiedener Lehrgänge, sowie Um- und Renovierungsarbeiten am Gerätehaus. Zum Jahresende 2009, verfügte der Löschbezirk über 70 aktive Mitglieder, aktuell sind es 69, davon neun Frauen. Dass der Nachwuchs gesichert ist, das zeige, so Schmitz, eine gut funktionierende Jugendwehr. Jugendwart Hilmar Schröder erwähnte in seinem Jahresbericht, dass im Laufe des Berichtsjahres sieben Mitglieder der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übernommen werden konnten. Derzeit seien es 18 Mitglieder, davon 3 Mädchen, die sich auf den aktiven Dienst vorbereiten würden. In der Jugendfeuerwehr habe man im vergangenen Jahr 55 Übungs – und Freizeitdienste durchgeführt. Diese gestalteten sich neben den eigentlichen Übungen in der Form, dass man Ausflüge unternommen hat, ein Völkerballturnier durchgeführt hat, oder aber beim Zeltlager der Jugendfeuerwehren im Löschabschnitt West dabei war.  Keinesfalls wegzudenken sei in der Feuerwehr Gersweiler die Altersabteilung. Diese sei es, die in all den vergangenen Jahren eine wichtige Aufbauarbeit geleistet habe und auch heute noch die aktive Mannschaft unterstütze wo sie nur könne. Umgekehrt, so der Leiter der Altersabteilung Hans Trenz, unterstütze die aktive Wehr auch die Altersabteilung. Zum Löschbezirk Gersweiler sagte Trenz, dass hier alles stimmen würde, was ein gutes Zeichen wäre. Innerhalb von 45 Jahren habe man mit ihm, Jürgen Gaffga und seit  fünf Jahren mit Hans Werner Schmitz nur drei Löschbezirksführer gewählt. Fördernd und lobend so Hans Trenz  sei auch, dass seit 1963 die Frauen der Altersabteilung regelmäßige Treffen durchführen, hinzufügend mit den Worten, dass man ohne die Frauen im Haus nicht so weit wäre wie heute. Veranstaltungen gab es im Jahr 2009 eine. Gemeint ist das Bockbierfest, das unzählige von Besuchern anzog. Auch in diesem Jahr am 23. Oktober, wird das Bockbierfest zum 3. Mal stattfinden. Diesmal jedoch wird man entsprechend auf die Besucherschar eingestellt sein, auch wird man sich kein Transparent klauen lassen, so jedenfalls die Meinung aller an der Jahreshauptversammlung Anwesenden. Zuvor jedoch wird in der Zeit vom 4. bis 6. Juni der Tag der offenen Tür stattfinden, wo die Planungen bereits  voll im Gange sind. Am Ende seines Berichtes, sprach Hans Werner Schmitz seinen Dank an  alle Anwesenden, den Förderverein, Freunde und Gönner aus. All diese tragen dazu bei, dass die Feuerwehr Gersweiler einen hohen Ansehenswert bei der Bevölkerung hat. Weiterhin könne man sich auf die Feuerwehr Gersweiler jederzeit verlassen. Schließlich waren es noch die einzelnen Abteilungen, die über ihre Arbeit berichteten. Die Kasse zeigt sich gut geführt und in Ordnung, Geräte wurden ordnungsgemäß geprüft und eine Ladeerhaltungsanlage für Tragkraftspritzen konnte angeschafft werden. Seit 1985, damals auf einen Vorschlag von Hans Trenz hin, wurde der sogenannte Ausbildungsausschuss gebildet. Dieser wurde bis heute weiter geführt und arbeitet mittlerweile federführend  auf Stadt – und Regionalverbandsebene. Einen Dank sprach Pressesprecher Rafael Mailänder der Presse aus. Hier nannte er Hans Herrmann Körner vom Gersweiler Anzeiger, das Westmagazin, den Wochenspiegel, die Saarbrücker Zeitung und Helmut Bock, die mit ihren Veröffentlichungen dazu beitragen, die Feuerwehrarbeit so darzustellen, dass es immer öfter gelingt neue Mitglieder, sei es bei den Aktiven oder der Jugendfeuerwehr zum Mitmachen im Löschbezirk zu gewinnen. Wie in vielen Jahren zuvor, durfte eines nicht fehlen: Jürgen Gaffgas „ Eilekäpp “ insgesamt 132, die mit der Kochhilfe von Elke Wagner und Freidhelm Lamy bis auf den letzten verspeist wurden. Und da man dies nicht alleine machen wollte, waren zum Ende der Versammlung alle Partnerinnen und Partner eingeladen, mit denen man noch ein paar schöne gemeinsame Stunden bei der Feuerwehr Gersweiler nach dem Schlusswort von Hans Werner Schmitz „ Gott zur Ehr dem Nächsten zur Wehr “ verbrachte.
Bilder von der Versammlung bitte
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Viele Informationen zur Krisenintervention von Ingo Vigneron bei der Feuerwehr Gersweiler

Ein Übungsthema besonderer Art, stand am 20. März auf dem Übungsplan der Feuerwehr Gersweiler. psychische und physische Belastungen während und nach einem Einsatz. Eigens hierzu ist Ingo Vigneron vom Kriseninterventionsteam des Regionalverbandes Saarbrücken in das Gerätehaus nach Gersweiler gekommen. Hier haben sich nicht nur die Mitglieder des Löschbezirkes Gersweiler versammelt, sondern auch Kameradinnen und Kameraden der Löschbezirke Klarenthal und Altenkessel, darunter auch einige Absolventen der Grundausbildung zu deren Ausbildung  das Thema Krisenintervention gehört.

Seit 2002, so Ingo Vigneron, ist dieser in der Krisenintervention und Notfallseelsorge tätig, wobei Vigneron gleich erwähnte, dass die Notfallseelsorge mehr der kirchlichen Ecke zuzuordnen sei. Bei einer psychischen und physischen Belastung ginge es keinesfalls um eine Krankheit, die durch einen Psychiater behandelt werden müsse. Vielmehr sei es eine außergewöhnliche Situationsbewältigung um die es gehe. Diese bestehe aus dem Kämpfen, der Flucht und der Todstellung. Alle drei genannten Punkte setzen sich zusammen aus Reaktionen in Extremsituationen, die das sein können etwa das unkontrollierte Weinen und Lachen, oder aber das „ in die Hose machen „ in der Fachsprache Einnässen bzw. Einkoten genannt, wobei das letztgenannte zu einer sehr schwierigen Situation beim Betroffenen kommen kann.

Interessant zu verfolgen waren in kurzen Videofilmen Verhaltensweisen von Menschen unmittelbar  nach der Wahrnehmung verschiedener Extremsituationen, was auch uns als Feuerwehrmitglieder jederzeit betreffen kann. Allerdings seien diese nicht direkt vergleichbar mit dem Feuerwehr Einsatzdienst. Dieser, so Vigneron, sei zunächst immer Routine. Alle wichtigen Programme werden abgearbeitet, was beim Nichtfeuerwehrmann nicht so sei.

Bei Feuerwehr Einsatzkräften sei es so, dass diese gegen jeden Sinn handeln würden. Nach diesem Handeln kann es durchaus zu Störreaktionen kommen, die unmittelbar nach dem Einsatz, einen Tag später oder langfristig erst nach Wochen zum Vorschein kommen. Hier kam die Frage auf, ob man denn nach Wochen noch den Ursprung einer solchen Störung finden könne. Ja, so Vigneron, anhand von Einzelgesprächen.

Erinnerungen an erlebte Extremsituationen, entständen aber vor allem nach so genannten „ Flashbacks „. Dies seien Geräusche, Bilder oder Gerüche, wobei die Gerüche die intensivste Form eines Flashbacks sei, in der man in einen Alarmzustand zurückversetzt werde, meistens dann wenn  man sich  entspannt und an nichts denkt. Diese Zustände seien aber ganz normal, keinesfalls sei man dann „ durchgeknallt „. Folgen in Form von Flasbacks seien oftmals Schlafstörungen, ja sogar der soziale komplette Rückzug aus der Gesellschaft. Ob man denn eine Reizvermeidung herbeiführen, bzw. einen Schutzreflex aufbauen könne war eine weitere Frage der Anwesenden.

Hier, so Ingo Vigneron, könne man etwa den Ort des optischen Reizes, etwa eine Kreuzung, an der zuvor ein schreckliches Erlebnis stattfand, umfahren werden. Weiter sei es gut, viel Sport zu treiben, die Gesellschaft aufzusuchen, sich nach einem normalen Verhalten zu orientieren, oder bei Schlafstörungen heiße Milch mit Honig zu sich zu nehmen.

Ob es denn gut sei, bewusst über das Erlebte zu reden? Hier antwortete Vigneron mit einem ja, allerdings nur dann, wenn die Betroffenen dies auch freiwillig wollten. Was ist, wenn man merke, dass man während des Einsatzes eine Betreuung für ein Feuerwehrmitglied benötige. Hier solle man nach Möglichkeit die betroffene Person weiter arbeiten lassen. Erst wenn erforderlich, zu einer anderen Tätigkeit versetzen. Hilft dies nichts, muss ein Herausziehen aus dem Einsatz erfolgen, dann mit entsprechender Betreuung.

Zum Schluss seiner durchgehenden 90 minutigen Ausführungen sagte Vigneron, dass man noch intensiver hätte auf das Thema eingehen können. Alles in einem ein sehr interessanter Unterricht, dem die knapp 50 Anwesenden sehr gespannt folgten. Saarlandweit bietet die Notfallseelsorge und Krisenintervention Saarland e. V. eine (Not-) Rufnummer für Einsatzkräfte an. Unter der 0180 3 – 66 33 88 75 184 (0,09 €/Minute aus dem Festnetz der Telekom) können sich Helfer aller Organisationen melden, die sich über Belastungsreaktionen informieren oder etwas gegen ihre Belastungsreaktionen unternehmen möchten. Auf einem Anrufbeantworter können sie ihren zugehörigen Landkreis, Namen und ihre Erreichbarkeit hinterlassen. Ein speziell geschulter Mitarbeiter meldet sich dann binnen 24 Stunden und führt eine vertrauliche Beratung durch. Mehr auch unter: www.psu-saarland.de

An dieser Stelle nochmals besten Dank an Ingo Vigneron für die Durchführung des sehr interessanten Unterrichtes, der bei der Feuerwehr Gersweiler Fortbestand haben wird.

 Eingestellt am 21.03.09 von R. Mailänder



Mehr Bilder bitte hier klicken

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Letzte Übung des Jahres mit Übergabe neuer T-Shirts

Die letzte Übung des Jahres 2008, fand am 19.12 statt. Wie in jedem Jahr, begann die Übung für die aktive Mannschaft um 19:00 Uhr, während ab 20:00 Uhr Gäste eingeladen waren. Löschbezirksführer Hans- Werner Schmitz und dessen Stellvertreter Heiko Braun begrüßten die Anwesenden, darunter den Ehrenlöschabschnittsführer Hans Trenz, Ehrenlöschbezirksführer Jürgen Gaffga, sowie weitere Mitglieder der Altersabteilung. Wie bereits beim Kameradschaftsabend erwähnt, sprach Schmitz von einem ereignisreichen Jahr im LB 15. Er lobte nochmals die hervorragende Arbeit aller im Löschbezirk, die zu einer guten Kameradschaft beitrage. Nach einer kurzen Aussprache, überreichte Sven Hampel an den Mannschaftssprecher für alle Aktive des Löschbezirkes neue T-Shirts, für dessen Beschaffung Sven Hampel zuständig war. Auch Mitglieder der Altersabteilung bekamen T-Shirts, da diese den Löschbezirk mit viel Arbeit tatkräftig unterstützen. Nachgeholt wurde das Überreichen einer FwDV 2/2 an Alexander Walker Petry, der am Kameradschaftsabend nicht teilnehmen konnte. Nach dem offiziellen Teil begrüßte Hans-Werner Schmitz Ehrenwehrführer Gerhard Nohrheimer, sowie weitere Gäste. Bei einer Gulaschsuppe und interessanten Gesprächen, verbrachte man noch einige schöne Stunden nach dieser letzten Übung des Löschbezirkes Gersweiler im Jahr 2008.


                               



 

 

 
 

Gemeinschaftsübung mit den Französischen Kameraden aus Schoeneck am 26.Juni durchgeführt

Am 26.Juni fand eine Gemeinschaftsübung mit den französischen Kameraden der Nachbargemeinde Schoeneck statt. Das Übungsobjekt war ein Angelweiher, wo man bereits zum zweiten Mal hinfuhr. Neben einem Erfahrungsaustausch der Gerätschaften mit deren verschiedenen Anschlüssen, hatte man zusätzlich auch noch was gutes getan. Durch den Einsatz von vier Pumpen, Strahlrohren und Ringmonitoren, wurde für eine Bewegung des Wassers gesorgt, was zu einem Umwälzen des Wassers und somit einem höheren Sauerstoffgehalt des Wassers für die Fische sorgte. Nachdem alle Pumpen eine Stunde im Hochbetrieb Leistung bringen mussten, wurde schließlich abgebaut und zu einer gemeinsamen Zusammenkunft auf den Sportplatz unmittelbar in der Nähe des französischen Gerätehauses abgerückt. Und da es eine Gemeinschaftsübung war, gab es dort auch eine kleine Stärkung in Form von Getränken und genügend Wurst vom Grill, wobei die französischen Kameraden das Essen stellten, und die Gersweiler das Trinken mitbrachten. Alles in einem bei schönem Wetter eine gelungene Übung, bei der man gemeinsam auch viel Spass hatte. Sebstverständlich war auch die Presseabteilung des Löschbezirkes dabei und hat das Geschehen in insgesamt  " 128 " abwechslungsreichen Fotos festgehalten. Wir wünschen allen Betrachtern der Fotos viel Freude. Fotos von der Übung bitte auf das Foto oben klicken. 




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